1868 errichten die Gebrüder Schnyder in Madretsch eine moderne Seifenfabrik. Später erlangt diese auch als Herstellerin von Waschmitteln und Kosmetikprodukten nationale Bekanntheit. Die Produktion ist auf Wasser angewiesen. Die unter dem Firmengelände fliessende Madretschschüss ist somit ein wichtiger Standortfaktor.
Die Gebrüder Schnyder gelten als Pioniere des modernen Waschens. Heute ist es selbstverständlich, eine Waschmaschine mit Wäsche und etwas Waschpulver zu füllen und per Knopfdruck zu starten. Das ist lange Zeit anders: Kleiderwaschen erfordert viel Wissen, viele Zutaten und vor allem viel Zeit. Mit ihren in den 1940er Jahren eingeführten phosphathaltigen Waschmitteln erleichtert die Firma Schnyder die Arbeit der Frauen. Diese chemisch hergestellten Waschmittel beugen der Kalkbildung vor und schonen die Wäsche. So preist es die Firma auch in der Werbung an.
Aber sie belasten die Umwelt. Beim Austritt aus der Schnyderfabrik führt die Schüss damals gelbes Wasser, wie sich ältere Madretscherinnen und Madretscher erinnern. In den 1950er-Jahren häufen sich Meldungen über das von Industrieabfällen verursachte Fischsterben in der Schüss. Im Zuge des wachsenden Umweltbewusstseins in den 1970er-Jahren regen sich kritische Stimmen: Phosphat rückt als Auslöser der Überdüngung und Verschmutzung der Gewässer in den Fokus, was auch der Waschmittelindustrie Kritik einbringt. Die Schaumberge an den Schweizer Gewässerufern werden zum Symbol einer von der chemischen Industrie zerstörten Natur. Die Waschmittel werden zur politischen Zielscheibe.
Die Forschungsabteilung von Schnyder sucht nach natürlichen Alternativen gegen die Kalkbildung. Sie weist auch darauf hin, dass Waschmittel «nur» zu sechs Prozent an der Wasserverschmutzung beteiligt sind. Im Gegensatz dazu sei die Landwirtschaft mit über 90 Prozent für die Überdüngung der Gewässer verantwortlich. Aber immer schärfere Auflagen und die ausländische Konkurrenz machen Schnyder zusehends zu schaffen: 1991 ist das Familienunternehmen nach über 150 Jahren am Ende.
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik |
| Gegenstand | Plakat |
| Titel | Werbeplakat der Seifenfabrik Schynder & Co |
| Datierung | Um 1950 |
| Material | Papier |
| Technik | Druck |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Praesens-Film S.A., Schnyder & Co Seifenfabrik, C-Side Productions |
| Gegenstand | Werbefilme |
| Titel | Ein Kinderspiel / Ce que chaque ménagère sait [Was jede Hausfrau weiss] |
| Datierung | 1929–1929 |
| Technik | Digitale Kopie |
| Eigentümer/-in | Cinémathèque suisse, Lausanne |

Schnyder gilt als Pionierunternehmen in der Waschmittel- sowie Kosmetikindustrie. Das zeigt sich auch in der Werbung. Der heute noch existierende Zürcher Filmproduzent Praesens-Film dreht im Laufe der Firmengeschichte Schnyders aufwendige und kunstvolle Werbefilme.
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik |
| Gegenstand | Holzkassette / Holzschachtel |
| Titel | Verpackungskiste für Seife «Trois sapins» mit weiteren Produkten von Schnyder & Co |
| Datierung | Um 1950 |
| Material | Holz, Papier, Seifen, Fette, diverse chemische Produkte |
| Technik | Maschinenarbeit Holz, Druck, chemische Industrie |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

Die Kiste enthält diverse Seifen, Waschmittel und Produkte zur Körperpflege von Schnyder & Co.
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik |
| Gegenstand | Reproduktion |
| Titel | Werbung Waschmittel Ultra Bienna aus Zeitschrift |
| Datierung | Um 1950 |
| Material | Papier |
| Technik | Druck |
| Eigentümer/-in | Peter Fasnacht |

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik, Schnyder Max |
| Gegenstand | Dokument |
| Titel | Quittung für Seifenlieferung an den Seeclub Biel |
| Datierung | 1914 |
| Material | Papier |
| Technik | Druck, Handschrift |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik |
| Gegenstand | Werbeblatt |
| Titel | Werbung der Seifenfabrik Schynder & Co |
| Datierung | 1940 |
| Material | Papier |
| Technik | Druck |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik |
| Gegenstand | Reproduktion |
| Titel | Anlieferung von Harz in Fässern zur Herstellung von Kernseife |
| Datierung | Um 1940 |
| Technik | Fotografie |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |
Der Harz zur Seifenherstellung stammt aus dem fernen Ausland. Dank des Eisenbahngeleiseanschlusses auf dem Fabrikareal gelangen die Fässer direkt vom Hafen von Genua zu Schnyder in Biel.

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik |
| Gegenstand | Waschmitteltrommel aus Blech |
| Titel | Waschmittel ultra bienna |
| Datierung | 1975 |
| Material | Blech |
| Technik | Industrielle Fertigung |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

Die Schüss fliesst noch heute durch Biel und ist auch immer noch eine Lebensader. Als historisch wichtige Energiequelle wird sie aber nicht mehr gebraucht. Die an ihr gelegenen Fabriken sind im Zuge der Deindustrialisierung ab den 1970er-Jahren fast gänzlich verschwunden. Die wenigen verbliebenen wie die Omega-Fabrik beziehen den Strom anderswo.
Die Schüss muss auch die industriellen und privaten Abfälle nicht mehr wegschwemmen. Diese fliessen dank des 1964 gegründeten Müllverwertungs- und Abwasserreinigungsverbands der Region Biel (Müra, heute ARA Region Biel AG) in die Kanalisation und schliesslich in die Kläranlage. Industrieller Sondermüll wird in spezialisierten Anlagen unschädlich gemacht.
Im 21. Jahrhundert fahren am Schüssufer zwischen Bözingen, Mett und Biel aber wieder die Bagger auf. Knapp 12’000 m3 Erde tragen sie ab, gut 15’000 m3 schütten sie auf. Mehr als 6000 Tonnen Steinblöcke werden am Ufer und im Flussbett verbaut. Der Mensch greift erneut massiv und mit hohem finanziellen Aufwand in den Schüsslauf ein. Allerdings: Mit den Schüsskorrekturarbeiten der letzten Jahrhunderte wird die Schüss mittels Kanälen, Nebenarmen und Kraftwerken für die Wirtschaft nutzbar gemacht. Nun kehrt die Natur zurück.
2017 eröffnet der Schüsspark. Er gilt als schweizweites Vorzeigeprojekt der Gewässerrenaturierung. Unter dem Motto «Stadtnatur auf dem Vormarsch» entsteht auf 53’500 m2 neuer Lebensraum für einheimische Pflanzen, Wildbienen und Seeforellen. Dazu kommt ein Stadtpark als Erholungsgebiet für die Menschen. Mit der Renaturierung wird die Schüss aber weiterhin ökonomisch genutzt: Die Stadt betreibt damit Infrastruktur- und Stadtmarketingpolitik. Die Schüssinsel macht Biel attraktiver, nicht zuletzt für neue Steuerzahler. Gleichzeitig kommt es im Zug des Schüssinselprojekts zu einem Landtauschgeschäft, das der Swatch AG zum Bau eines repräsentativen Hauptsitzes verhilft.

Siedlung Jardin du paradis 2018, Copyright Previs Vorsorge (Bern)
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Rolf Scherler |
| Gegenstand | Künstlerfilm |
| Titel | Schüssfahrt aus Entensicht |
| Datierung | 2019 |
| Eigentümer/-in | Rolf Scherler |

Der Bieler Künstler Rolf Scherler lässt ein selbstgebautes Floss mit einer Kamera an verschiedenen Stellen die Schüss herunterschwimmen. Dieses Video hat er im Bereich der neuen Schüssinsel aufgenommen.
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Rudys Fischpräparationen (Rudy Auf der Maur) |
| Gegenstand | Tierpräparat |
| Titel | Präparierte Seeforelle |
| Datierung | 2021 |
| Material | Fischhaut, Styrofan, Polyester |
| Technik | Tierpräparation |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

Bis zur Industrialisierung ist die Schüss Lebensraum für verschiedene Süsswasserfische. Die vielen Schleusen und Industrieabfälle zerstören diesen jedoch. Durch Renaturierung des Flusses bei der Schüssinsel und die Fischtreppen bei den Kraftwerken beabsichtigt man eine Revitalisierung der Schüss mit Wasservögeln und Fischen. Nach wenigen Jahren verzeichnet man bereits die Rückkehr der Seeforelle. Diese steigt zum Laichen vom See den Fluss hoch. Im Gegensatz zum hart verbauten Schüsskanal findet die Seeforelle in den Flachufern der Schüssinsel gute Bedingungen zum Laichen. Auch Kleinfische finden dort Nahrung sowie Schutz vor Fressfeinden.
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Sonja Muhlert, Schülerinnen und Schüler der Klasse 16a und 16d des Gymnasiums Biel-Seeland, Patrick Weyeneth, verlag die brotsuppe |
| Gegenstand | Buch |
| Titel | Biel önder konströkschn |
| Datierung | 2015 |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Vereinigte Drahtwerke A.G. Biel |
| Gegenstand | Wasserkraftturbine |
| Titel | Turbine aus dem Werk Bözingen der Vereinigten Drahtwerken A.G. Biel, Modell Pelton (Schaufel und Achse) |
| Datierung | 1943 |
| Material | Stahl |
| Technik | Metallgiessarbeit |

| Hersteller/-in / Künstler/-in | Patrick Weyeneth |
| Gegenstand | Reproduktion |
| Titel | Hauptschleuse der Schüss bei der Wasserverteilung |
| Datierung | 2021 |
| Technik | Fotografie |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

Die Hauptschleuse der Schüss östlich des Stadtparkes (zwischen der ehemaligen Maschinenfabrik Henri Hauser und den SBB-Werkstätten). Sie teilt die Schüss seit 1829 in drei Arme:
1) Biel-Schüss (fliesst Richtung Altstadt, Mühlebrücke, NMB)
2) Schüsskanal (Oberer und Unterer Quai, Strandboden)
3) Madretsch-Schüss (Madretsch, Zihlkanal)
| Hersteller/-in / Künstler/-in | Schnyder & Co Seifenfabrik / Savonnerie |
| Gegenstand | Blechdose |
| Titel | Sibo Rasierseifenpulver |
| Datierung | Um 1930 |
| Material | Blech |
| Technik | Industrielle Fertigung |
| Eigentümer/-in | NMB Neues Museum Biel |

| Producteur/productrice / artiste | Tréfileries Réunies S.A. Bienne |
| Objet | Turbine hydraulique |
| Titre | Turbine type Pelton du site Boujean des Tréfileries Réunies S.A. Bienne (Roue à augets) |
| Datation | 1943 |
| Matière | Acier |
| Technique | Moulage de métal |

| Producteur/productrice / artiste | Patrick Weyeneth |
| Objet | Reproduction |
| Titre | L’écluse principale du partage des eaux de la Suze |
| Datation | 2021 |
| Technique | Photographie |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

L’écluse principale de la Suze est située à l’est du parc municipal (entre l’ancienne usine de machines Henri Hauser et les ateliers des CFF). Depuis 1829, elle divise la Suze en trois bras:
1) Suze de Bienne (coule en direction de la vieille ville, Pont-du-Moulin, NMB)
2) Canal de la Suze (Quai du Haut et Quai du Bas, Prés-de-la-Rive)
3) Suze de Madretsch (Madretsch, canal de la Thielle)
La Suze traverse toujours Bienne et, aujourd’hui encore, elle est une artère de vie. Son importance historique comme source d’énergie est toutefois révolue: les usines qui autrefois la bordaient ont presque toutes disparu dès les années 1970, touchées par la désindustrialisation. Les rares qui subsistent, comme la manufacture Omega, se procurent leur électricité ailleurs.
De même, la Suze ne doit plus charrier les déchets industriels et privés. Ceux-ci rejoignent les égouts puis la station d’épuration, grâce à l’association de communes de la région de Bienne créée en 1964, chargée de la valorisation des déchets et de l’épuration des eaux usées (Müra, aujourd’hui STEP Région Bienne SA). Les déchets industriels spéciaux sont quant à eux détoxifiés dans des installations spécifiques.
Au 21e siècle, les excavatrices ont pourtant repris du service sur les bords de la Suze entre Boujean, Mâche et Bienne pour emporter quelque 12 000 m3 de terre et en déverser plus de 15 000 m3. Plus de 6000 tonnes de blocs de pierre ont servi à remettre en état les berges de la rivière. Le cours de la Suze a ainsi vécu une nouvelle intervention humaine aussi massive que coûteuse. Mais: les travaux de correction de la Suze des siècles précédents visaient son exploitation économique par la construction de canaux, de centrales hydrauliques et la création de bras secondaires. À présent, la nature a repris ses droits.
Le Parc de la Suze a ouvert ses portes en 2017. Considérée comme un projet phare de renaturation des cours d’eau à l’échelle nationale, cette réalisation menée sous la devise «Nature urbaine en progression» a permis de créer sur 53 500 m2 un nouvel espace vital pour des plantes indigènes, des abeilles sauvages et des truites lacustres. Un parc municipal a été aménagé en zone de détente. La renaturation de la Suze revêt pourtant également un enjeu économique: elle a permis à la Ville de concrétiser sa politique d’infrastructures et d’attractivité urbaine. L’Île-de-la-Suze valorise en effet Bienne, notamment face à de nouveaux contribuables. Parallèlement, ce projet incluait un échange de terrains grâce auquel Swatch SA a pu construire son nouveau siège social prestigieux.

Lotissement Jardin du paradis 2018, Copyright Previs Prévoyance (Berne)
| Producteur/productrice / artiste | Rolf Scherler |
| Objet | Film artistique |
| Titre | Schüssfahrt aus Entensicht [Promenade de la Suze telle que vue par les canards] |
| Datation | 2019 |
| Propriétaire | Rolf Scherler |

L’artiste biennois Rolf Scherler a bricolé un radeau muni d’une caméra qu’il laisse dériver à différents endroits sur la Suze. Cette vidéo a été réalisées le long de l’Île de la Suze.
| Producteur/productrice / artiste | Rudys Fischpräparationen (Rudy Auf der Maur) |
| Objet | Animaux naturalisés |
| Titre | Truite lacustre naturalisée |
| Datation | 2021 |
| Matière | Peau de poisson, styrofan, polyester |
| Technique | Taxidermie |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

Jusqu’à l’industrialisation, la Suze abritait de nombreuses espèces de poissons d’eau douce. Cette faune fut éradiquée par les nombreux déchets industriels et écluses. La renaturation de la rivière vers l’Île-de-la-Suze au début du 21e siècle ainsi que les échelles à poissons à proximité des centrales hydrauliques visaient la revitalisation de la Suze par des oiseaux aquatiques et des poissons. Quelques années après la renaturation, les truites lacustres sontdéjà de retour. Elles remontent la rivière depuis le lac pour frayer. Contrairement au canal de la Suze, où le cours d’eau a été endigué et rectifié, la truite lacustre bénéficie de bonnes conditions pour frayer vers les berges peu profondes de l’Île-de-la-Suze. Les petits poissons y trouvent également de la nourriture et une protection contre les prédateurs.
| Producteur/productrice / artiste | Sonja Muhlert, Élèves des classes 16a et 16d du Gymnase Biel-Seeland [germanophone], Patrick Weyeneth, verlag die brotsuppe |
| Objet | Livre |
| Titre | Biel önder konströkschn [Bienne under construction] |
| Datation | 2015 |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

En 1868, les frères Schnyder ont créé une usine de savon moderne à Madretsch. Par la suite, elle acquit une notoriété nationale comme fabricant de détergents et de produits cosmétiques. Toute la production dépendait de l’eau. Le bras de la Suze de Madretsch qui coule sous l’usine fut par conséquent un facteur déterminant dans le choix du site.
Les frères Schnyder sont considérés comme des pionniers du lavage moderne. De nos jours, remplir une machine de linge, ajouter un peu de lessive et appuyer sur un bouton nous semble une évidence. Il n’en fut pas toujours ainsi: laver du linge nécessitait jadis des compétences, pas mal de matériel et, surtout, beaucoup de temps. Introduites dans les années 1940, les lessives aux phosphates de l’entreprise Schnyder ont facilité le travail des femmes. Ces produits chimiques préviennent la formation de calcaire et ménagent le linge – si l’on en croit la publicité du fabricant.
Mais ils polluent l’environnement. À l’époque, l’eau de la Suze qui quittait l’usine Schnyder était jaune, d’anciennes et anciens habitants de Madretsch s’en souviennent encore. Dès les années 1950, on parlait de poissons morts dans la Suze à cause des déchets industriels. Dans le cadre d’une sensibilisation croissante à l’environnement au cours des années 1970, les voix critiques se sont multipliées: les phosphates furent alors mis en évidence comme cause de surfertilisation et de pollution des cours d’eau, plaçant l’industrie des détergents sous le feu des critiques. Les montagnes de mousse sur les rives des eaux suisses devinrent le symbole d’une nature détruite par l’industrie chimique. Les lessives furent alors la cible d’attaques politiques.
Le département de recherche de Schnyder tenta de trouver des alternatives naturelles à la formation de calcaire. L’entreprise a également souligné que les détergents ne sont à l’origine «que» de 6% de la pollution de l’eau, contre plus de 90% pour l’agriculture par la surfertilisation des cours d’eau. Des normes légales toujours plus sévères et la concurrence étrangère confrontèrent néanmoins Schnyder à des difficultés croissantes: en 1991, l’entreprise familiale cessait son activité après plus de 150 ans d’existence.
| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Affiche |
| Titre | Affiche publicitaire de la Savonnerie Schynder & Co |
| Datation | Vers 1950 |
| Matière | Papier |
| Technique | Impression |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

| Producteur/productrice / artiste | Praesens-Film S.A., Savonnerie Schnyder & Co, C-Side Productions |
| Objet | Films publicitaires |
| Titre | Ein Kinderspiel [Un jeu d’enfant] / Ce que chaque ménagère sait |
| Datation | 1929–1929 |
| Technique | Copie numérique |
| Propriétaire | Cinémathèque suisse, Lausanne |

Schnyder était considérée comme une entreprise pionnière dans le secteur des lessives et de l’industrie cosmétique. Cela s’exprime aussi dans sa publicité. Du temps de l’entreprise, Praesens-Film, la plus importante maison de production zurichoise (qui n’existe plus aujourd’hui) a réalisé des films publicitaires d’une haute qualité artistique pour son compte.
| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Cassette en bois / boîte en bois |
| Titre | Emballage pour savon «Trois sapins» avec d’autres produits de Schnyder & Co |
| Datation | Vers 1950 |
| Matière | Bois, papier, savons, graisses, produits chimiques divers |
| Technique | Travail à la machine en bois, impression, industrie chimique |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

La boîte contient divers savons, détergents et produits de soins corporels de Schnyder & Co.
| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Reproduction |
| Titre | Publicité lessive Ultra Bienna issu d’une revue |
| Datation | Vers 1950 |
| Matière | Papier |
| Technique | Impression |
| Propriétaire | Peter Fasnacht |

| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co, Schnyder Max |
| Objet | Document |
| Titre | Quittance livraison savon au club nautique Seeclub Biel |
| Datation | 1914 |
| Matière | Papier |
| Technique | Impression, manuscrit |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Publicité |
| Titre | Publicité de la Savonnerie Schnyder & Co |
| Datation | 1940 |
| Matière | Papier |
| Technique | Impression |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Reproduction |
| Titre | Livraison de fûts de résine à la savonnerie Schnyder & Co |
| Datation | Vers 1940 |
| Technique | Photographie |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |
La résine utilisée pour la fabrication du savon provient de pays lointains. Grâce au raccordement de la voie ferrée sur le site de l’usine, les fûts arrivent directement du port de Gênes chez Schnyder à Bienne.

| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Tambour de lessive en fer blanc |
| Titre | Lessive Ultra Bienna |
| Datation | 1975 |
| Matière | Plaque de métal |
| Technique | Fabrication industrielle |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |

| Producteur/productrice / artiste | Savonnerie Schnyder & Co |
| Objet | Boîte en fer-blanc |
| Titre | Sibo poudre à raser |
| Datation | Vers 1930 |
| Matière | Plaque de métal |
| Technique | Fabrication industrielle |
| Propriétaire | NMB Nouveau Musée Bienne |
