WE.8

Konsumgesellschaft


Leuchtturmobjekt


Ernährung

Serielle Produktion

Diese Amphore wird 2021 im alten Flussbett der Zihl in Aegerten (BE) ausgegraben. Sie stammt aus Südspanien und enthält einst Olivenöl. Im 1. Jahrhundert hat sie auf dem Wasser- und Landweg über 1500 km zurückgelegt. Das Öl sollte wohl in der Kleinstadt Petinesca die Speisen verfeinern.

Die Amphore ist ein Beweis für die weiträumige Verteilung von Konsumgütern. Sie zeigt, wie komplex die Logistik für das reibungslose Funktionieren eines Wirtschaftssystems ist. Und sie steht auch für eine demokratisierte Ernährung und eine globalisierte materielle Kultur.

Woher kommt unser Essen? Wie und für wen wird es produziert, wie transportiert? Der Handel mit Lebensmitteln beginnt lange vor dem, was wir heute «Globalisierung» nennen: In der Jungsteinzeit werden Pflanzen und Tiere domestiziert. Dies ebnet den Weg zu Überproduktion, Lagerung und intensiverem Handel. Getreide, Olivenöl und Fisch veranschaulichen diese allmähliche Verbreitung. Heute vereinheitlichen sich die Essgewohnheiten immer mehr – beschleunigt durch Industrialisierung und Amerikanisierung.

Genormt und stapelbar: Die Amphore ist ein Einwegprodukt aus Serienproduktion. Sie zeugt davon, dass Phasen intensiven Handels häufig mit technologischen Sprüngen zusammenfallen: Das gilt für den Bronzeguss vor über 3000 Jahren wie für die Druckgrafiken um 1800 und die Uhrenproduktion des Industriezeitalters. Dank Innovationen lassen sich Objekte seriell und standardisiert herstellen. Was aus Massenproduktion stammt, kann durch Verzierungen und Farben individuell gestaltet und somit personalisiert werden.

GegenstandAmphore
FundortAegerten (BE)
Datierung2. Jahrhundert n. Chr.
MaterialGebrannter Ton
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Im Jahr 2021 entdecken Berner Archäologen eine einzelne römische Amphore im Sand eines ehemaligen Seitenarms der Zihl bei Aegerten. Wie ein grosses 3D-Puzzle fügen sie die 104 geborgenen Tonscherben wieder zusammen und geben der Amphore so ihre ursprüngliche Form zurück. Mit einer Höhe von 73 cm und einer Breite von 50 cm fasst sie bis zu 65 Liter Öl und wiegt gefüllt rund 80 Kilogramm.

Der Handel mit Olivenöl stellt einen wichtigen Bestandteil der Wirtschaftsgeschichte des Schweizer Mittellandes dar. Öl kommt nicht nur in der Küche zum Einsatz, sondern dient auch als Brennstoff für Beleuchtung, als Bestandteil von Kosmetika sowie zur Konservierung von Lebensmitteln.

Doch was macht diese Amphore auf dem Grund der Zihl? Man vermutet, dass sie beim Umladen von Waren verloren geht. Tatsächlich entstehen zwischen dem 1. und dem 3. Jahrhundert entlang der Zihl, insbesondere bei Aegerten, mehrere Anlegestellen. Diese Uferanlagen dienen dem Be- und Entladen von Gütern an sogenannten Umschlagplätzen. Die gefundene Amphore liefert einen weiteren Beleg für die rege Handelstätigkeit, die auf den damaligen Wasserwegen herrscht.

Hersteller/-inFrigidaire Appliance Company (General Motors)
GegenstandKühlschrank DR-97
DatierungUm 1955
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Der Kühlschrank revolutioniert die Ernährung: Er macht Lebensmittel länger haltbar und ermöglicht den weltweiten Transport leicht verderblicher Waren wie Fleisch oder Früchte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hält er Einzug in Privathaushalte. Die ersten stammen aus den USA, wo Frigidaire, eine GM-Tochter, ab den 1920er-Jahren zu den grössten Herstellern zählt.

Ab 1935 werden GM-Kühlschränke über Biel vertrieben, dem Schweizer Sitz des Konzerns. Mit dem Wirtschaftsboom und steigenden Löhnen können sich immer mehr Haushalte einen Kühlschrank leisten, wobei europäische Hersteller die US-Importe verdrängen. Wie Waschmaschine, Auto oder Fernseher wird der Kühlschrank zum Symbol des Wohlstands und der entstehenden Konsumgesellschaft der «trente glorieuses» (1945–1974).

GegenstandFlugblatt mit Aufruf zur Hungerdemonstration (Reproduktion)
Datierung1918
Eigentümer/-inStaatsarchiv Kanton Bern

Besonders für die Arbeiterschaft ist ausreichend und bezahlbares Essen auch in Biel lange keine Selbstverständlichkeit. Um 1910 gibt eine Arbeiterfamilie fast 90% ihres Einkommens für Miete, Nahrung und medizinische Grundversorgung aus. Preissteigerungen bei Lebensmitteln haben daher grosse politische Sprengkraft. Während des Ersten Weltkriegs vervielfachen sich die Preise für Grundnahrungsmittel wie Brot, Kartoffeln oder Milch. Es kommt zu Protesten.

Am 8. Juli 1918 rufen revolutionäre Sozialisten trotz Versammlungsverbot zu einer «Hungerdemonstration» auf. 800 Menschen folgen dem Aufruf. Es fliegen Pflastersteine gegen das Rathaus, die Kartoffelreserven der Stadt werden geplündert. Der Gemeinderat setzt zuerst die Feuerwehr mit Wasserspritzen, dann Armee schreitet ein.

GegenstandPolizeifotos Altstadt Biel 9.7.1918 (Reproduktion)
Datierung1918
Eigentümer/-inStadtarchiv Biel

Am Folgetag der Hungerdemonstration vom 8.7.1918 dokumentiert die Polizei die Schäden. Überall in der Altstadt ist die Pflästerung aufgerissen. Das städtischen Kartoffellager – im Wert von 3000 Franken – ist geplündert.

GegenstandGerichtsmedizinische Skizze (Reproduktion)
Datierung1918
MaterialRadierung
Eigentümer/-inStaatsarchiv Kanton Bern

Die Eskalation an der Hungerdemonstration vom 8.7.1918 fordern einen Toten. Der 21-jährige Arbeiter Edmond Jeannet wird von einer von der Armee abgeschossenen Kugel getötet. 23 Personen werden wegen «Radau» und «Kartoffeldiebstahl» zu Gefängnisstraffen verurteilt.

GegenstandAusternschalen
FundortIns, Riserenweg 13 (BE)
Datierung1.–2. Jahrhundert n. Chr.
MaterialMolluskenschale
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Diese Austernschalen werden in einer römischen Villa in Ins entdeckt. Während Olivenöl ein Massenkonsumgut wird, das das gesamte Römische Reich überschwemmt und die Essgewohnheiten seiner Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig verändert, bleiben Austern lange Zeit ein Luxusgut. Sie zeugen von der Vorliebe der römischen Elite für Meeresfrüchte – selbst in Regionen vernab der Küste.

Auch im Handwerkerviertel der gallorömischen Kleinstadt Petinesca finden sich Austernschalen. Bedeutet das etwa, dass ein Gerber oder ein Metzger den römischen Delikatessen erlegen ist?
Die archäologischen Funde lassen keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Herkunft oder die gesellschaftliche Stellung der Austernesserin oder des Austernessers zu.

GegenstandSchüssel
FundortStuden-Petinesca, Grubenmatt (BE)
Datierung2. Jahrhundert n. Chr.
MaterialTerra sigillata
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

Das Tafelgeschirr aus römischer Terra Sigillata ist vergleichbar mit unserem heutigen Porzellan. Diese Gefässe mit ihrem leuchtend roten Überzug, auf der Töpferscheibe gedreht, werden zu Tausenden in spezialisierten Werkstätten des Römischen Reiches hergestellt. Ihr kommerzieller Erfolg ist phänomenal!

Das edle Tafelgeschirr gilt als hochwertiges Serienprodukt, das seines Erfolgs wegen vielfach nachgeahmt, doch nie wirklich übertroffen wird. Man geht davon aus, dass die Formenvielfalt für die Menschen in den neu eroberten Gebieten etwas völlig Neues darstellt und eine wichtige Rolle in der Entwicklung der gallischen Essgewohnheiten spielt.

GegenstandVerkohlte Hirse und Fennich
FundortMörigen
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialGetreide
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

Seit der späten und finalen Bronzezeit (1350–850 v. Chr.) werden Kulturhirse und Vogelhirse in unseren Regionen eingeführt.

Im Jahr 2021 führen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Genf Isotopenanalysen an menschlichen und tierischen Skeletten sowie an pflanzlichen Überresten aus dieser Zeit durch. Sie entdecken dabei, dass sich die Verwendung von Düngemitteln mit der Zeit ausbreitet, um die Ernten zu erhöhen und dem Bevölkerungswachstum zu begegnen. Die Forschenden beobachten auch eine starke Veränderung der Essgewohnheiten nach der Einführung neuer Getreidearten wie der Hirse. Diese wird nämlich zu einem wichtigen Teil der Nahrung. Das lässt sich durch die Übernahme neuer Anbaumethoden erklären, die durch sozialen und wirtschaftlichen Kontakt mit den Gesellschaften Südeuropas entstehen, wo der Hirseanbau bereits verbreitet ist.

GegenstandWeizenbrot (Kopie)
FundortTwann (BE)
DatierungUm 3550 v. Chr.
MaterialGetreide
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Im Neolithikum basiert die Landwirtschaft hauptsächlich auf Gerste, Dinkel und Weizen, Getreidearten, die aus dem Nahen Osten stammen.

Ab der Bronzezeit wird die Serienproduktion von Gegenständen und Werkzeugen aus Bronze durch die Erfindung der Gusstechnik möglich. Mit Hilfe von Sandsteinformen lassen sich nun dieselben Gegenstände in mehreren Exemplaren herstellen, seien es Messer, Nadeln oder auch Ringe.

Obwohl sie in Serie produziert werden, sind diese Gegenstände dennoch einzigartig. Durch das Schmieden, Hämmern, Polieren und das Hinzufügen von ziselierten Verzierungen prägt der Handwerker oder die Handwerkerin dem Gegenstand seine Handschrift und ihr Können auf.


GegenstandGussform
FundortMörigen (BE)
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialSandstein
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

GegenstandMesser
FundortMörigen (BE)
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialBronze
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

GegenstandGussform
FundortMuntelier (FR)
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialSandstein
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

GegenstandNadeln
FundortCorcelettes (VD)
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialBronze
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

GegenstandGussform
FundortMuntelier (FR)
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialSandstein
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

GegenstandRinge
FundortMörigen (BE)
Datierung1050–800 v. Chr.
MaterialBronze
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel, Sammlung Museum Schwab

Hersteller/-inAlpina Union Horlogère / Alessio Coppola
GegenstandTaschenuhr, Kaliber 33/30, 15 Rubis, Handaufzug, zerlegt in Einzelteile
DatierungUm 1945
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Die Alpina-Taschenuhr besteht aus 135 Einzelteilen. Allein das Uhrwerk zählt 118, teils kleiner als 1 mm. Der Uhrmacher Alessio Coppola hat die Uhr in 61 zerlegbare Teile auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Diese Arbeit dient als Grundlage für die Ausstellungsinstallation: Unter Uhrmacherglocken sind diese mechanischen Kleinstücke aufbewahrt. Sie zeigen die industrielle Revolution der Uhrenproduktion ab den 1880er-Jahren. Zuvor wurden Teile in Heimarbeit oder Ateliers von Hand gefertigt. Mit Maschinen können identische Stücke nun schneller und in Serie produziert werden. Die Uhr wird zum Industrieprodukt statt Unikat. Eine weitere Innovation ist die «Interchangeabilité»: Viele Teile sind austauschbar, passen in andere Modelle, senken Kosten und erleichtern Reparaturen.

Bauteilliste

1. Werkplatte
2. Stellhebel
3. Stellhebelschraube
4. Aufzugswelle
5. Krone
6. Aufzugstrieb
7. Schiebetrieb
8. Kleines Zeigerstellrad
9. Grosses Zeigerstellrad
10. Wippe
11. Wippenfeder
12. Federhaustrommel
13. Federhausbrücke
14. Federkern
15. Zugfeder
16. Wechselrad
17. Federhausdeckel
18. Stellhebelfederschraube
19. Stellhebelfeder
20. Kronrad
21. Kronradschraube
22. Sperrkegel
23. Sperrkegelschraube
24. Sperradschraube
25. Sperrad
26. Kleinbodenrad
27. Sperrkegelfeder
28. Sperrkegelfederschraube
29. Minutenrad, Zentrumsrad
30. Sekundenrad
31. Räderwerkbrücke
32. Anker
33. Brückenschraube
34. Hemmungsrad
35. Hemmungsradbrücke
36. Ankerbrückenschraube
37. Ankerbrücke
38. Deckplättchen Werkplatte
39. Deckplättchenschrauben
40. Unruhwelle
41. Unruhreif
42. Doppelrolle
43. Spirale
44. Spiralrolle
45. Spiralklötzchen
46. Konische Stifte
47. Unruhkloben
48. Spiralklötzchenschrauben
49. Rücker
50. Deckplättchen Unruhkloben
51. Deckplättchenschrauben
52. Zifferblattschlüssel
53. Minutenrohr
54. Stundenrad
55. Zifferblatt
56. Stundenradfeder
57. Stundenzeiger
58. Minutenzeiger
59. Sekundenzeiger
60. Gehäuse
61. Glas
62. Werkhalteschraube

Hersteller/-in / Künstler/-inW. A. Webster Photographer / unbekannt
GegenstandFotografien Innenansichten. Produktion in Fabriken in den USA und der Schweiz [Reproduktionen]
DatierungUm 1900
Eigentümer/-inMassachusetts Collections Online / NMB Neues Museum Biel

Ab den 1880er-Jahren verlagert sich die Bieler Uhrenproduktion zunehmend von der Heimarbeit und Kleinateliers in die Fabriken. Unter demselben Dach werden die traditionell auf verschiedene Produktionsorte aufgeteilte Arbeitsschritte zentralisiert. Maschinen übernehmen einen Teil der Handarbeit. Der erhöhte Maschineneinsatz braucht viel Energie, weshalb die ersten Uhrenfabriken entlang der Schüss entstehen.

Vorbild für die Uhrenproduktion in den Fabriken ist die USA, wie diejenige von Waltham Watch (Massachusetts). Diese verfolgt die Strategie durch Zentralisierung, Mechanisierung und den Einsatz von Ungelernten (v.a. Frauen) die Produktionskosten zu senken. Auf der Aufnahme in der Schweizer Uhrenfabrik erkennt man, dass sämtliche drei Kostensenkungsfaktoren auch in der lokalen Uhrenproduktion Einzug hielten.

GegenstandManuskript
TitelL’industrie Horlogère Américaine. Son origine et ses progrès. Exposition Universelle Philadelphia
Datierung1876
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Das Manuskript ist eine Abschrift und Übersetzung des US-Originals «The American Watch Industry. Its Rise and Progress!», verfasst zur Weltausstellung 1876 in Philadelphia. Es beschreibt den damaligen Stand der industrialisierten Uhrenproduktion in den USA. Gefunden wurde es im Bestand der Uhrenmanufaktur Cortébert (Region Biel/Berner Jura). Es zeigt, wie aufmerksam lokale Hersteller die internationale Konkurrenz beobachteten. Der rasche Aufstieg der USA zur ernsthaften Konkurrenz, der sogenannte «Schock von Philadelphia», führte in Biel zu tiefgreifenden Anpassungen: Zentralisierung, Mechanisierung, Standardisierung und vermehrte Frauenarbeit.

Reisen zur St. Petersinsel sind Ende des 18. Jahrhunderts en vogue. Jean-Jacques Rousseau war 1765 auf der Insel und preist später diesen Aufenthalt als schönste Zeit seines Lebens. Dies löst einen regelrechten Boom in der frühen Tourismusindustrie aus.

Reiserinnerungen sind gefragt, die Fotografie gibt es noch nicht. Stattdessen kommt Druckgraphik zum Einsatz. Umrisskupferstiche erhalten durch handaufgetragene Farbe und Staffage verschiedene Stimmungen.

Johann Josef Hartmann (1753–1830) war einer der bekanntesten Kleinmeister. Der Begriff bezieht sich auf handliche, reisetaugliche Formate. Hartmanns kolorierte Ansichten der Petersinsel wurden zu begehrten Souvenirs. Diese preisgünstigen Kunstwerke vereinten Sehnsucht nach Reisen und Natur.

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitelAnsicht der St. Petersinsel auf dem Bielersee (ohne Titel)
Datierung1788
TechnikRadierung Vorstufe
Eigentümer/-inKunstsammlung der Stadt Biel

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitelBlick von der St. Petersinsel auf den Bielersee, aufgenommen vom Gipfel der kleinen Haseninsel
Datierung1806
TechnikKaltnadelradierung
Eigentümer/-inKunstsammlung der Stadt Biel

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
Titel1. Ansicht Petersinsel im Bielersee / berühmt durch den Aufenthalt von J.-J. Rousseau im Jahr 1765
Datierung1795
TechnikKaltnadelradierung
Eigentümer/-inKunstsammlung der Stadt Biel

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitelI. Ansicht der St. Petersinsel auf dem Bielersee / berühmt durch den Aufenthalt von J.-J. Rousseau im Jahre 1765
Datierung1787
TechnikKaltnadelradierung
Eigentümer/-inKunstsammlung der Stadt Biel

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitelII. ANSICHT DER ST. PETERSINSEL AUF DEM BIELERSEE / berühmt durch den Aufenthalt von J.-J. Rousseau im Jahre 1765
Datierung1787
TechnikKaltnadelradierung
Eigentümer/-inKunstsammlung der Stadt Biel

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitelII. ANSICHT DER ST. PETERSINSEL AUF DEM BIELERSEE / berühmt durch den Aufenthalt von J.-J. Rousseau im Jahre 1765
Datierung1795
TechnikKaltnadelradierung
Eigentümer/-inKunstsammlung der Stadt Biel

Künstler/-inJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitelII. ANSICHT DER ST. PETERSINSEL AUF DEM BIELERSEE / berühmt durch den Aufenthalt von J.-J. Rousseau im Jahre 1765
Datierung1787
TechnikKaltnadelradierung
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Cette amphore a été découverte en 2021 dans l’ancien lit de la Thielle à Aegerten (BE). Elle provient du sud de l’Espagne et contenait autrefois de l’huile d’olive. Au Ier siècle de notre ère, elle a parcouru plus de 1500 km par voie fluviale et terrestre. L’huile devait probablement agrémenter les repas des habitant·e·s de la petite ville de Petinesca, l’actuel Studen. Emblématique de la distribution à grande échelle des biens de consommation, l’amphore illustre la complexité logistique nécessaire au bon fonctionnement d’un système économique. Elle symbolise également une alimentation démocratisée et une culture matérielle globalisée.

D’où vient notre nourriture? Comment est-elle produite, pour qui, et par quels moyens est-elle transportée? Le commerce des denrées alimentaires ne date pas d’hier : il commence bien avant ce que l’on appelle aujourd’hui la « mondialisation ». Dès le Néolithique, les débuts de l’agriculture et de l’élevage ouvrent la voie à la surproduction, au stockage et à l’essor de la circulation des denrées. Les céréales, l’huile d’olive et le poisson illustrent cette diffusion progressive à différentes époques. L’uniformisation des pratiques alimentaires, accélérée par l’industrialisation et l’américanisation, a profondément modifié notre manière de manger.

Standardisée et empilable, l’amphore est un produit à usage unique fabriqué en série. Elle illustre comment les phases de commerce intensif coïncident souvent avec des sauts technologiques, qu’il s’agisse de la fonte du bronze il y a plus de 3000 ans, de la gravure autour de 1800 ou de la production horlogère à l’ère industrielle. Grâce aux innovations, les objets peuvent être produits en série et de manière standardisée. Les produits de masse peuvent cependant être individualisés et donc personnalisés.

ObjetAmphore
Lieu de découverteAegerten (BE)
Datation2e siècle apr. J.-C.
MatièreTerre cuite
PropriétaireService archéologique du canton de Berne

Le commerce de l’huile d’olive est un volet important de l’histoire économique du Plateau suisse. L’huile n’est pas exclusivement utilisée pour la cuisine. Elle sert aussi de combustible pour l’éclairage, de composant cosmétique, de conservant des aliments.

Mais que faisait cette amphore au fond de la Thielle ? On suppose qu’elle a été perdue lors du transbordement des marchandises. On sait en effet que des débarcadères ont été aménagés entre le 1er et le 3e siècle le long de la Thielle, précisément vers Aegerten. Ces aménagements des rives servaient au chargement et au déchargement des biens aux points de rupture de charge. Cette amphore constitue une preuve supplémentaire de l’intense activité qui régnait alors sur les voies fluviales.

Producteur/productriceFrigidaire Appliance Company (General Motors)
ObjetFrigidaire DR-97
DatationVers 1955
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

Le frigidaire révolutionne les habitudes alimentaires. Il prolonge la conservation des denrées et facilite également le transport sur de longues distances de produits périssables comme la viande ou les fruits.

Après la Seconde Guerre mondiale, le réfrigérateur s’impose progressivement dans les foyers. Les premiers appareils proviennent des États-Unis, où Frigidaire — filiale de General Motors — figure, depuis les années 1920, parmi les principaux fabricants mondiaux.

Dès 1935, les réfrigérateurs de GM sont distribués depuis Bienne, siège suisse de l’entreprise. Grâce au boom économique et à la hausse des salaires, un nombre croissant de ménages peut alors s’en équiper. Peu à peu, les fabricants suisses et européens prennent le relais, remplaçant les importations américaines. Au même titre que la machine à laver, la télévision ou la voiture, le frigidaire devient un symbole de prospérité et incarne l’essor économique des « Trente Glorieuses » (1945–1974).

ObjetTract appelant à une manifestation contre la famine [reproduction]
Datation1918
PropriétaireArchives de l’Etat de Berne

À Bienne aussi, l’accès à une alimentation suffisante et abordable ne va pas de soi, en particulier pour la classe ouvrière. En 1910, une famille ouvrière consacre près de 90% de ses revenus au loyer, à la nourriture et aux soins médicaux de base. La flambée des prix alimentaires a des répercussions politiques considérables. Durant la Première Guerre mondiale, les denrées de première nécessité, comme le pain, les pommes de terre et le lait, voient leurs prix s’envoler. Des mouvements de protestation éclatent.

Le 8 juillet 1918, des socialistes révolutionnaires lancent un appel à une « manifestation contre la famine », en dépit de l’interdiction de tout rassemblement. Environ 800 personnes y répondent. Des pavés sont jetés contre la mairie, et les réserves municipales de pommes de terre sont pillées. Le Conseil municipal mobilise d’abord les pompiers et leurs lances à eau, puis l’armée intervient.

ObjetPhotos de la police de la vieille ville de Bienne
09.07.1918 [reproduction]
Datation1918
PropriétaireArchives de la Ville de Bienne

Le jour suivant la manifestation contre la famine du 8 juillet 1918, la police documente les dégâts. Partout dans la vieille ville, des pavés ont été arrachés. Le stock de pommes de terre de la ville, d’une valeur d’environ 3000 francs, a été pillé.

ObjetEsquisse médico-légale [reproduction]
Datation1918
MatièreGravure
PropriétaireArchives de l’Etat de Berne

L’escalade de violence lors de la manifestation contre la famine du 8 juillet 1918 fait une victime. Edmond Jeannet, ouvrier de 21 ans, est tué par une balle tirée par l’armée. 23 personnes sont condamnées à des peines de prison pour « tapage » et « vol de pommes de terre ».

ObjetCoquilles d’huîtres
Lieu de découverteIns, Riserenweg 13 (BE)
Datation1er–2e siècle apr. J.-C.
MatièreCoquille de mollusque
PropriétaireService archéologique du canton de Berne

Ces coquilles d’huîtres ont été découvertes dans une villa romaine à Ins. Si l’huile d’olive est un produit de consommation qui inondera littéralement l’Empire et transformera les habitudes culinaires de ses habitant·e·s, les huîtres demeurent longtemps un produit de luxe. Elles marquent le goût des élites pour les produits de la mer, même si on habite bien loin des côtes.

Des coquilles d’huîtres ont également été retrouvées dans le quartier artisan de la petite ville gallo-romaine de Petinesca. Cela signifierait-il qu’un tanneur ou qu’un bouchère aurait succombé aux délicatesses de Rome ? Les indices archéologiques ne permettent cependant pas de définir l’origine et la classe sociale du mangeur ou de la mangeuse d’huîtres.

ObjetCoupe
Lieu de découverteStuden-Petinesca, Grubenmatt (BE)
Datation2e siècle apr. J.-C.
MatièreTerre sigillée
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

On pourrait comparer la vaisselle de table en terre sigillée romaine à notre porcelaine. Ces récipients à l’engobe rouge éclatant, tournés ou moulés, ont été fabriqués par milliers dans des ateliers bien définis de l’empire romain. Son succès commercial sera phénoménal!

Cette vaisselle raffinée correspond très bien à l’idée d’une marchandise haut de gamme produite en série et qui sera, succès oblige, imitée mais jamais égalée. On estime que la diversité de ses formes – nouvelles pour les peuples conquis – a joué un rôle certain dans l’évolution des pratiques culinaires gauloises.

ObjetMillet cultivé et millet des oiseaux carbonisés
Lieu de découverteMörigen
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreCéréales
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

Dès l’âge du Bronze récent et final (1350–850 av. J.-C.), le millet cultivé et le millet des oiseaux sont introduits dans nos régions.

En 2021, des scientifiques de l’Université de Genève ont mené des analyses isotopiques sur des squelettes humains et animaux et des restes végétaux de cette période. Ils ont ainsi découvert que l’utilisation d’engrais s’était démocratisée au fil du temps afin d’augmenter les récoltes pour faire face à l’expansion démographique. Les chercheur·euse·s ont également observé un changement radical des habitudes alimentaires suite à l’introduction de nouvelles céréales comme le millet. Il devient en effet une composante importante de l’alimentation. Cela pourrait s’expliquer par l’adoption de nouvelles pratiques agricoles, suite à des contacts sociaux et économiques avec les sociétés du sud de l’Europe, où la culture du millet était déjà implantée.

ObjetPain de blé (copie)
Lieu de découverteDouanne (BE)
DatationVers 3550 av. J.-C.
MatièreCéréales
PropriétaireService archéologique du canton de Berne

Au Néolithique, l’agriculture est principalement basée sur l’orge, l’épeautre et le blé, des céréales originaires du Proche-Orient.

À partir de l’âge du Bronze, la production en série d’objets et outils en bronze est rendue possible grâce à l’invention de la technique de la coulée. À l’aide de moules en grès, il est désormais possible de produire les mêmes objets en plusieurs exemplaires, que ce soit des couteaux, des épingles ou encore des anneaux.

Bien qu’ils soient produits en série, ces objets sont cependant uniques. Par la forge, le martelage, le polissage et l’ajout de décors ciselés, l’artisan·e imprime sa marque et son savoir-faire à l’objet.


ObjetMoule
Lieu de découverteMörigen (BE)
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreGrès molassique
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

ObjetCouteaux
Lieu de découverteMörigen (BE)
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreBronze
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

ObjetMoule
Lieu de découverteMuntelier (FR)
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreGrès molassique
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

ObjetÉpingles
Lieu de découverteCorcelettes (VD)
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreBronze
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

ObjetMoule
Lieu de découverteMuntelier (FR)
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreGrès molassique
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab

ObjetAnneaux
Lieu de découverteMörigen (BE)
Datation1050–800 av. J.-C.
MatièreBronze
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne, collection Musée Schwab
Producteur/productriceAlpina Union Horlogère / Alessio Coppola
ObjetMontre de poche, calibre 33/30, 15 rubis, remontage manuel, en pièces détachées
DatationVers 1945
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

Cette montre de poche Alpina est composée de 135 pièces. À elle seule, la mécanique de l’horloge en compte 118, dont certaines mesurent moins d’un millimètre. En observant ce mécanisme, l’horloger Alessio Coppola a minutieusement séparé ses différents composants. Ce travail constitue la base de cette installation : ces infimes pièces mécaniques sont exposées sous des cloches d’horloger, illustrant l’impact de la révolution industrielle sur l’horlogerie dès les années 1880. Auparavant, les composants étaient fabriqués à la main, à domicile ou dans de petits ateliers. L’introduction des machines permet la production en série de pièces identiques, plus rapidement et à moindre coût. La montre devient alors un produit industriel, et non plus un objet unique. Une autre innovation majeure réside dans le principe d’interchangeabilité : la plupart des composants peuvent désormais être remplacés ou utilisés dans d’autres modèles, réduisant les coûts de production et facilitant les réparations.

Liste des composants

1. Platine
2. Tirette
3. Vis de tirette
4. Tige de remontoir
5. Couronne
6. Pignon de remontoir
7. Pignon coulant
8. Petit renvoi
9. Grand renvoi
10. Bascule
11. Ressort de bascule
12. Tambour de barillet
13. Pont de barillet
14. Arbre
15. Ressort de barillet
16. Minuterie
17. Couvercle de barillet
18. Vis de ressort de tirette
19. Ressort de tirette
20. Roue de couronne
21. Vis de couronne
22. Cliquet
23. Vis de cliquet
24. Vis de rochet
25. Rochet
26. Roue de petite moyenne
27. Ressort de cliquet
28. Vis du ressort du cliquet
29. Roue de minute, roue de centre
30. Roue de seconde
31. Pont de rouage
32. Ancre
33. Vis de pont
34. Roue d’échappement
35. Pont de roue d’échappement
36. Vis de pont d’ancre
37. Pont d’ancre
38. Contre-pivot
39. Vis de contre-pivot
40. Axe de balancier
41. Balancier
42. Plateau double
43. Spiral
44. Virole
45. Piton
46. Goupilles
47. Coq
48. Vis de piton
49. Raquette
50. Coqueret
51. Vis de coqueret
52. Clef du cadran
53. Chaussée
54. Canon
55. Cadran
56. Clinquat
57. Siguille de l’heure
58. Aiguille de minute
59. Aiguille de seconde
60. Boite
61. Glace
62. Vis de fixage

Producteur/productrice / artisteW. A. Webster
Photographe / inconnu
ObjetPhotographies. Vues intérieures des fabriques aux États-Unis et en Suisse [reproductions]
DatationVers 1900
PropriétaireMassachusetts Collections Online / NMB Nouveau Musée Bienne

À partir des années 1880, la production horlogère biennoise passe progressivement  des mains des travailleur·euse·s à domicile et des petits ateliers aux fabriques. Les étapes de fabrication, autrefois réparties sur différents sites, sont désormais centralisées sous un même toit. Les machines prennent partiellement en charge le travail manuel. Cette mécanisation accrue exige une importante quantité d’énergie, ce qui explique l’implantation des premières fabriques de montres le long de la Suze.

Dans ce domaine, les États-Unis font figure de modèle, notamment avec la Waltham Watch Company (Massachusetts). Celle-ci mise sur la réduction des coûts grâce à la centralisation de la production, à la mécanisation et à l’emploi de personnel non qualifié, en grande majorité des femmes. Sur cette photo d’une fabrique horlogère suisse, on constate que les trois facteurs de réduction des coûts ont également fait leur apparition dans la production horlogère locale.

ObjetManuscrit
TitreL’industrie Horlogère Américaine. Son origine et ses progrès. Exposition Universelle Philadelphie
Datation1876
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

Ce manuscrit est une copie traduite de l’ouvrage américain « The American Watch Industry. Its Rise and Progress! », rédigé à l’occasion de l’Exposition universelle de Philadelphie en 1876. Il dresse un tableau précis de la production horlogère industrialisée aux États-Unis à cette époque. Retrouvé dans les archives d’une manufacture horlogère à Cortébert (région de Bienne / Jura bernois), il témoigne de l’attention que les fabricants suisses portaient déjà à la concurrence internationale. L’ascension fulgurante des États-Unis comme acteur majeur de l’horlogerie —qualifié de « choc de Philadelphie » — a entraîné des transformations décisives : centralisation de la production, mécanisation, standardisation des composants, et recours accru à une main-d’œuvre féminine.

Les voyages sur l’île Saint-Pierre sont en vogue à la fin du 18e siècle. Jean-Jacques Rousseau y séjourne en 1765 et décrira plus tard cette période comme la plus heureuse de sa vie. Son récit déclenche un véritable essor de l’industrie touristique encore naissante.

Les souvenirs de voyage sont prisés, mais la photographie n’existe pas encore. À la place, on utilise la gravure. Les gravures sur cuivre au trait rehaussées à la main de couleurs et de décors (staffages), permettent de créer des ambiances variées.

Johann Josef Hartmann (1753–1830) compte parmi les petits maitres les plus renommés. Ce dernier terme fait référence à des formats maniables et faciles à transporter. Les vues colorées de l’île Saint-Pierre réalisées par Hartmann deviennent des souvenirs très recherchés. Ces œuvres d’art bon marché conjuguent nostalgie du voyage et de la nature.

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreVue de l’isle St. Pierre sur le lac de Bienne (sans titre)
Datation1788
TechniqueEsquisse à l’eau forte
PropriétaireCollection des arts visuels de la Ville de Bienne

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreVue de l’isle St. Pierre sur le lac de Bienne prise sur le Sommet de la petite isle des Lapins
Datation1806
TechniqueGravure à l’eau-forte
PropriétaireCollection des arts visuels de la Ville de Bienne

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreI. Vue de l’isel de St. Pierre sur le lac de Bienne / célèbre par le séjour qu’y fit J.-J. Rousseau en 1765
Datation1795
TechniqueGravure à l’eau-forte
PropriétaireCollection des arts visuels de la Ville de Bienne

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreI. Vue de l’isel de St. Pierre sur le lac de Bienne / célèbre par le séjour qu’y fit J.-J. Rousseau en 1765
Datation1787
TechniqueGravure à l’eau-forte
PropriétaireCollection des arts visuels de la Ville de Bienne

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreII. Vue de l’isel de St. Pierre sur le lac de Bienne / célèbre par le séjour qu’y fit J.-J. Rousseau en 1765
Datation1787
TechniqueGravure à l’eau-forte
PropriétaireCollection des arts visuels de la Ville de Bienne

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreII. Vue de l’isel de St. Pierre sur le lac de Bienne / célèbre par le séjour qu’y fit J.-J. Rousseau en 1765
Datation1795
TechniqueGravure à l’eau-forte
PropriétaireCollection des arts visuels de la Ville de Bienne

ArtisteJohann-Joseph Hartmann (1753–1830)
TitreII. Vue de l’isel de St. Pierre sur le lac de Bienne / célèbre par le séjour qu’y fit J.-J. Rousseau en 1765
Datation1787
TechniqueGravure à l’eau-forte
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

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