1.1.1

Fliessendes Wasser ist für uns heute selbstverständlich. Wir nutzen es täglich zum Trinken und für unsere Körperpflege ­­– es ist die Grundlage unserer Gesundheit. 

Schon in römischer Zeit ist der Zugang zu Wasser wichtig. Oft reichen Sodbrunnen, um den Wasserbedarf für Haushalt und Gewerbe zu decken, wie im Handwerkerquartier von Petinesca (Studen) Für Städte wie Aventicum (Avenches) und die Colonia Iulia Equestris (Nyon) muss man aber Wasser von weit entfernten Quellen herleiten. Und je mehr Menschen nahe beieinander leben, umso wichtiger ist ein gutes Abwassersystem, um Krankheiten und Seuchen vorzubeugen. Dafür werden gemauerte Aquädukte und Kanalisationen sowie Leitungen aus Blei, Ton und Holz gebaut. Sie zeugen noch heute vom hohen technischen Standard der Römer.

Besonders viel Wasser benötigen die römischen Badeanlagen. Diese meist öffentlich zugänglichen Einrichtungen sind wichtig im Leben der Römerinnen und Römer: Man kommt nicht nur hierher, um sich zu waschen. Wie in heutigen Thermen kann man sich massieren und einölen lassen – wellnessen also. Zudem pflegt man in den Baderäumen die sozialen, politischen und geschäftlichen Kontakte.

Einen solchen Badekomplex legt der Archäologische Dienst des Kantons Bern zwischen 2014 und 2017 in Port frei. Der Film fasst die Erkenntnisse aus der Forschung zusammen und lässt die Anlage wieder aufleben.

Schröpfen und feiern in der Badstube

GegenstandWasserbecken (labrum)
FundortPort
DatierungRömerzeit, 1.–3. Jahrhundert n. Chr.
MaterialKalkstein
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern
GegenstandWasserhahn
FundortStuden-Petinesca
DatierungRömerzeit
MaterialBronze
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Der bronzene Wasserhahn ist ursprünglich Teil eines Warmwasserbeckens in einem Badetrakt. Letzterer gehört wohl zu einem Rasthaus. Über zwei Leitungen fliesst heisses und kaltes Wasser in den Hahn. Mit einem heute nicht mehr erhaltenen Hebel wird der Zufluss und somit die Wassertemperatur reguliert.

GegenstandFibeln
FundortPort
DatierungRömerzeit, 1.–3. Jahrhundert n. Chr.
MaterialBronze
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Ärgerlich für die damaligen Badenden, aufschlussreich für die Nachwelt: Beim Badebesuch in Port gehen diese Gewandnadeln wohl beim Umziehen verloren. Vielleicht fallen sie hinter ein Holzmöbel oder durch einen Spalt unter den Bretterboden.

GegenstandStrigilis
FundortAus dem Zihlkanal bei Port
DatierungRömerzeit
MaterialBronze
Eigentümer/-inBernisches Historisches Museum

Die Strigilis ist ein typischer Gegenstand der römischen Körperpflege: Mit ihr schabt man nach dem Sport oder dem Saunabesuch Schweiss, Öl und Schmutz von der Haut.

GegenstandBalsamarien
FundortStuden-Petinesca
DatierungRömerzeit, 1. Hälfte 1. Jahrhundert n. Chr.
MaterialGlas
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Die tränenförmigen Fläschchen beinhalten Salben und Öle für die Körperpflege, für Wellness oder den medizinischen Gebrauch. Gerne werden sie den Verstorbenen mit ins Jenseits gegeben. Das belegen die ausgestellten Balsamarien aus dem Gräberfeld von Petinesca.

GegenstandMosaikfragmente
FundortStuden-Petinesca
DatierungRömerzeit
MaterialKalkstein, Mörtel
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Die römische Badekultur bringt mit den Thermen-Anlagen eine eigene Architekturform hervor, die bestimmten funktionalen Regeln folgt. Wandmalereien und Bodenmosaike dürfen in den Anlagen nicht fehlen. Die ausgestellten Mosaikfragmente stammen aus dem Rasthaus mit Badetrakt in Petinesca.

GegenstandWasserleitungsrohr
FundortBellmund
DatierungRömerzeit
MaterialGebrannter Ton
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

An diesem Altfund aus Bellmund sieht man die Bauweise einer Wasserleitung aus Röhren sehr gut: Das verjüngte Ende einer Röhre wird jeweils in die weite Öffnung der nächsten Röhre gesteckt. So lässt sich die Wasserleitung beliebig erweitern.

Im Mittelalter kümmern sich die Bielerinnen und Bieler meistens zu Hause um ihre hygienischen Bedürfnisse. Das Wasser für die Körperpflege und die übrigen Arbeiten in Küche und Haus holt man zu Fuss mit einem Kessel an einem der neun öffentlichen Brunnen. Sie alle werden mit Wasser aus der Römerquelle gespiesen.

In Biel existieren daneben aber auch zwei öffentliche städtische Badstuben: eine an der Untergasse beim Badstubentor und eine an der Burggasse 17. Schriftquellen und archäologische Grabungen geben uns Auskunft über den Alltag in den Einrichtungen zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert.

Ein sogenannter Bader betreibt die Badstuben mit seinen Mägden und Knechten. Die Badstube an der Untergasse besitzt sogar eine Wasserzuleitung. Das Angebot ist vielseitig. Gebadet wird wohl in Holzbottichen. Dazu lässt man sich einseifen, kratzen, massieren, einölen und salben. Auch für medizinische Anliegen geht man zum Bader: Er versteht sich aufs Schröpfen, Aderlassen und Zähneziehen. Er stellt selber Arzneimittel her und macht sogar chirurgische Eingriffe – und das ohne medizinisches Studium! Um den Haarschnitt und die Rasur kümmert sich in den Badstuben der Scherer.

Wie schon zur Römerzeit sind die Badstuben auch ein Ort für soziale Kontakte und Geselligkeit. Dass auch gegessen und bisweilen viel getrunken wird, belegen die vielen Reste von Gläsern, Essgeschirr und Kochgefässen, die in der Latrine der Badstube entsorgt werden.

Da die Besucherinnen und Besucher nackt oder nur leicht bekleidet sind, wird die Sittlichkeit der Badstuben öfter in Frage gestellt. 1583 müssen der Rat und das Chorgericht sogar den Vorwurf der Hurerei in der unteren Badstube überprüfen.

Hersteller/-in / Künstler/-inMaximus Valerius
GegenstandInkunabel [Reproduktion]
TitelDarstellung einer Badeszene
DatierungUm 1470
TechnikTempera und Gold auf Pergamin
Eigentümer/-inStaatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung

Ausschnitt aus «Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia» (Denkwürdige Taten und Aussprüche), 9. Buch: «De luxuria et libidine» (Liebe zum Luxus und sinnliche Begierde), ca. 20 v. Chr. – 50 n. Chr.

Übersetzung des lateinischen Textes:
«Auch die Liebe zum Luxus, dieses süsse Gift, das man viel leichter anklagen als vermeiden kann, soll in unserem Werk einen Platz finden, nicht um ihr irgendeine Ehre zu erweisen, sondern damit sie, sich selber erkennend, zur Reue bewegt werden kann. Mit ihr zusammen soll die sinnliche Begierde behandelt werden, weil sie sich ja aus denselben lasterhaften Quellen speist; sie sollen gemeinsam kritisiert und gebessert werden, da sie auf derselben doppelten geistigen Verirrung basieren.»

Hersteller/-in / Künstler/-inJörg Müller
GegenstandReproduktion
TitelMittelalterliche Bieler Badestube
Datierung2008
TechnikAcryl
Eigentümer/-inJörg Müller

Der Ausschnitt aus dem Bild «Biel um 1500» zeigt über dem ehemaligen Burggraben eine der zwei Bieler Badstuben. Vor der Tür wartet eine Bademagd, im Obergeschoss wirft der Bader einen Blick nach draussen.

Die Badstube steht links neben der ehemaligen bischöflichen Burg, wo sich heute unter anderem das Stadttheater befindet.
GegenstandEss-, Trink- und Kochgeschirr
FundortBiel, Burggasse 17
Datierung15. und 16. Jahrhundert
MaterialKeramik, glasiert und unglasiert
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern
GegenstandSchröpfköpfe
FundortBiel, Burggasse 17
DatierungEnde 15.–16. Jahrhundert
MaterialIrdenware unglasiert
Hersteller/-in / Künstler/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Der Bader setzt das Schröpfen bei vielerlei Gebrechen und Beschwerden ein. Der Schröpfkopf wird erhitzt und sofort auf die Haut aufgelegt. Kühlt er sich ab, entsteht ein Unterdruck. Dadurch strömt vermehrt Blut in diesen Bereich. Beim Nassschröpfen wird die Haut vorher leicht eingeschnitten. So können – ähnlich wie beim Aderlass – Blut und mit ihm «schlechte» Flüssigkeiten entnommen werden.

GegenstandDestillierhelm (Alembik)
FundortBiel, Burggasse 17
DatierungEnde 15.–16. Jahrhundert
MaterialGlas
Eigentümer/-inArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Der Bader des Mittelalters stellt Arzneien und Badessenzen aus Kräutern und Hochprozentiges für seine Gäste selber her. Dazu benötigt er den sogenannten Alembik. Der befindet sich auf einem Glasgefäss, worin eine Flüssigkeit erhitzt wird. Der heisse Dampf kondensiert am Glas des Destillierhelms, sammelt sich in der Auffangrinne und läuft über die Abflussröhre in ein Auffanggefäss.

Hersteller/-in / Künstler/-inMargrit Wick Werder, Audioflair Tonstudio
GegenstandHörstation
TitelWas einem Krämer widerfahren ist
Datierung1583

Die Geschichte basiert auf unterschiedlichen Quellen.

Hersteller/-in / Künstler/-inAugust Valentin Jaeger
GegenstandGemälde
TitelDie Badenden
DatierungUm 1920
TechnikÖl auf Leinwand
Eigentümer/-inNMB Neues Museum Biel

Au Moyen Âge, les Biennoises et les Biennois s’occupaient généralement de leur hygiène personnelle entre leurs quatre murs. C’est à pied, munis de leur seau, qu’ils allaient chercher l’eau nécessaire aux soins corporels, aux travaux ménagers et à la cuisine à l’une des neuf fontaines de la ville, toutes alimentées par la source des Romains.

Il existait également deux bains publics dans la vieille ville de Bienne: un édifice à la rue Basse, vers la porte des Bains, et l’autre à la rue du Bourg 17. Des sources écrites ainsi que des fouilles archéologiques ont livré des informations sur la vie quotidienne dans ces établissements entre le 14e et le 17e siècle.

Celui que l’on appelait l’étuviste exploitait les lieux avec ses servantes et ses valets. Les bains de la rue Basse possédait même une canalisation d’arrivée d’eau. L’offre était variée. Le bain se prenait dans des cuves en bois où l’on pouvait se faire savonner, gratter, masser, huiler et pommader. Mais les habitants s’y rendaient aussi lorsqu’ils avaient un souci de santé: poser des ventouses, pratiquer des saignées, arracher des dents, le maître des bains avait de multiples talents. Il préparait même des produits médicinaux et pratiquait au besoin des interventions chirurgicales – sans la moindre étude de médecine! Un barbier se chargeait de raser et de couper les cheveux des clients.

Comme déjà à l’époque romaine, les bains publics étaient aussi des lieux où l’on entretenait les contacts sociaux et la convivialité. De nombreux fragments de verres, de vaisselle et d’ustensiles de cuisine, jetés après usage dans les latrines de ces établissements, prouvent que l’on y mangeait également et que l’on y buvait quelquefois abondamment.

Et comme celles et ceux qui les fréquentaient étaient nus ou très légèrement vêtus, la question de la moralité prêta souvent à discussion. En 1583, le Conseil et le Consistoire eurent même à traiter une accusation de prostitution dans les bains de la rue Basse.

Producteur/productrice / artisteMaximus Valerius
ObjetIncunable [reproduction]
TitreReprésentation d’une scène de bain
DatationVers 1470
TechniqueDétrempe et or sur parchemin
PropriétaireStaatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung

Extrait de «Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia» (Les Faits et dits mémorables), 9. Buch: «De luxuria et libidine» (Du luxe et de la débauche), env. 20 av. J.-C. – 50 apr. J.-C.

Traduction du texte latin:
«Le goût du luxe est un vice séduisant que l’on blâme plus facilement qu’on ne s’en peut garder. Donnons-lui cependant une place dans notre ouvrage, non pas pour lui faire honneur, mais pour l’amener à se reconnaître et à se repentir. Joignons-lui la débauche qui a pour principe les mêmes mauvaises tendances. Liées l’une à l’autre par la ressemblance des égarements qui les produisent, que ces passions restent associées dans le blâme et dans le retour à la vertu.»

Producteur/productrice / artisteJörg Müller
ObjetReproduction
TitreBains publics biennois au Moyen Âge
Datation2008
TechniqueAcryl
PropriétaireJörg Müller

L’extrait du tableau «Bienne vers 1500» montre, au-dessus des anciennes douves, l’un des deux bains publics médiévaux de Bienne. Une servante baigneuse attend devant la porte, tandis qu’à l’étage, le maître baigneur jette un coup d’œil vers l’extérieur.

Les bains publics se trouvent à gauche de l’ancien château épiscopal, où se trouve aujourd’hui, entre autres, le théâtre municipal.
ObjetVaisselle pour manger, boire et cuisiner
Lieu de découverteBienne, Rue du Bourg 17
Datation15e et 16e siècle
MatièreCéramique, émaillée et non émaillée
PropriétaireService archéologique du canton de Berne
ObjetVentouses
Lieu de découverteBienne, Rue du Bourg 17
DatationFin 15e – 16e siècle
MatièreTerre cuite non émaillée
Producteur/productrice / artisteService archéologique du canton de Berne

Dans les bains publics, les ventouses servaient à traiter de nombreuses affections et douleurs. Elles étaient chauffées, puis immédiatement appliquées sur la peau. En refroidissant, un effet de dépression se crée, ce qui augmente l’afflux sanguin dans cette zone. Dans le cas des ventouses humides, une légère incision est préalablement pratiquée dans la peau. Selon le même principe que pour la saignée, cela permet au sang et aux «mauvais» liquides d’être évacués.

ObjetChapiteau d’alambic
Lieu de découverteBienne, Rue du Bourg 17
DatationFin 15e – 16e siècle
MatièreVerre
PropriétaireService archéologique du canton de Berne

Au Moyen Âge, l’étuviste préparait lui-même des remèdes et des essences de bain à base d’herbes et d’alcool pur pour ses clients. Pour cela, il lui fallait un alambic, posé sur un récipient en verre dans lequel un liquide est chauffé. La vapeur chaude se condense sur le verre du chapiteau, s’accumule dans la rigole et s’écoule par le col de cygne dans un récipient de récupération.

Producteur/productrice / artisteMargrit Wick Werder, Audioflair Tonstudio
ObjetStation audio
TitreCe qui arriva à un épicier
Datation1583

L’histoire repose sur différentes sources.

De nos jours, l’eau courante nous semble une évidence. Nous l’utilisons quotidiennement pour boire et pour nos soins corporels – c’est la base de notre santé.

À l’époque romaine, l’accès à l’eau était déjà très important. Des puits étaient généralement suffisants pour couvrir les besoins en eau à des fins privées et professionnelles, comme dans le quartier artisanal de Petinesca (Studen). Dans des villes comme Aventicum (Avenches) et Colonia Iulia Equestris (Nyon) en revanche, l’eau devait être amenée depuis des sources éloignées. Plus l’habitat est concentré et plus un bon système d’évacuation des eaux usées est essentiel pour prévenir les maladies et les épidémies. Des aqueducs et des réseaux de canalisations maçonnés étaient construits à cet effet, complétés par des conduites en plomb, en argile et en bois. Ils témoignent aujourd’hui encore de l’ingéniosité technique des Romains.

Leurs thermes nécessitaient notamment de grandes quantités d’eau. Généralement publiques, ces installations occupaient une place centrale dans la vie des Romaines et des Romains: l’on ne s’y rendait pas seulement pour se laver mais, comme de nos jours, il était également possible de se faire masser et huiler dans les thermes – des centres de bien-être, donc. Ces lieux permettaient aussi d’entretenir les contacts sociaux, commerciaux et politiques.

Entre 2014 et 2017, le Service archéologique du canton de Berne a mis au jour de tels vestiges à Port. Le film résume les résultats des recherches et fait revivre le complexe balnéaire.

ObjetBassin (labrum)
Lieu de découvertePort
DatationÉpoque romaine, 1er – 3e siècle apr. J.-C.
MatièrePierre calcaire
PropriétaireService archéologique du canton de Berne

ObjetRobinet
Lieu de découverteStuden-Petinesca
DatationÉpoque romaine
MatièreBronze
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

Retrouvé dans les bains de Petinesca construits à proximité du relais routier, ce robinet en bronze alimentait à l’origine un bassin d’eau chaude. L’eau chaude et l’eau froide venaient de deux conduites séparées. Un levier, aujourd’hui disparu, permettait de réguler le flux et donc la température de l’eau.

ObjetFibules
Lieu de découvertePort
DatationÉpoque romaine, 1er – 3e siècle apr. J.-C.
MatièreBronze
PropriétaireService archéologique du canton de Berne

Agaçant pour les usagers de l’époque, révélateur pour la postérité: lorsque les baigneuses et baigneurs se changeaient dans les bains de Port, il leur arrivait d’égarer leurs fibules qui tombaient peut-être derrière un meuble ou entre les interstices du plancher en bois.

ObjetStrigilis
Lieu de découverteProvenant du Canal de la Thielle près de Port
DatationÉpoque romaine
MatièreBronze
PropriétaireMusée d’Histoire de Berne

Le strigile est un ustensile de toilette romain caractéristique: il servait à racler la peau pour la débarrasser de la sueur, de l’huile et des impuretés après les exercices physiques ou le bain de vapeur.

ObjetBalsamaires
Lieu de découverteStuden-Petinesca
DatationÉpoque romaine, 1ère moitié du 1er siècle apr. J.-C.
MatièreVerre
PropriétaireArchäologischer Dienst des Kantons Bern

Les flacons en forme de goutte contenaient des onguents et des huiles pour les soins corporels, le bien-être ou un usage médical. Ils accompagnaient souvent les défunts dans l’au-delà, ainsi qu’en attestent les balsamaires exposés qui proviennent de la nécropole de Petinesca.

ObjetFragments de mosaïque
Lieu de découverteStuden-Petinesca
DatationÉpoque romaine
MatièrePierre calcaire, mortier
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

La culture des bains romains a donné naissance à une forme architecturale spécifique, les thermes, dont les règles fonctionnelles étaient bien précises. Les peintures murales et les mosaïques de sol en constituaient des caractéristiques omniprésentes. Les fragments de mosaïque exposés proviennent de la zone du relais routier et des bains de Petinesca.

ObjetCommunications d’eau
Lieu de découverteBellmund
DatationÉpoque romaine
MatièreArgile cuite
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne

Cet élément mis au jour à Bellmund illustre parfaitement le mode de construction d’une conduite d’eau à partir de tuyaux: l’extrémité rétrécie d’un tuyau était insérée dans la large ouverture du tuyau suivant. La conduite d’eau était ainsi extensible à loisir.

Producteur/productrice / artisteAugust Valentin Jaeger
ObjetPeinture
TitreLes baigneurs
DatationVers 1920
TechniqueHuile sur toile
PropriétaireNMB Nouveau Musée Bienne